UCMG


Cover
 

Artist: Various Artists
Title: Harthouse Retrospective Part 3
Format: 3x12"
Released: 03/1998
Cat.ID: HHBox01.3-3
Produced by: Various Artists
Released by Harthouse/UCMG, distributed worldwide by Intergroove.


 
Tracklist Vinyl
# Trackname Playtime

a1 Mikerobenics - Julika -  
a2 Resistance D - Airwalker -  
b1 Cybordelics - Peter Pan -  
b2 Earth Nation - Educated (Untouched Mix) -  
c1 Der Dritte Raum - Trommelmaschine -  
c2 The Ambush - Casablanca -  
d1 Speedy J. - Fusion Live -  
d2 Jiri.Ceiver - Miller -  
e1 Alter Ego - Lycra (Wishmountain Remix) -  
e2 Hardfloor - Beavis at bat (Dave Angel Remix) -  
f1 Planet Jazz - Monster -  
f2 Assign - Thirtyone years (Neo Tokyo) -  
 
Groove 51 (April/Mai '98):
V.A. - Harthouse Retrospective (Harthouse / UCMG) (Rezession 4-CD Box)
Das Ende, welches Harthouse im vergangenen Jahr ereilt hatte, kam in gewisser Weise genau zum richtigen Zeitpunkt. Legenden sterben bekanntlich früh. Wen hätte da die teilweise nüchterne Realität interessiert? Wenn man sich allerdings diese Nachlaß-Compilation anhört, so wird überdeutlich, daß der jüngste Output des Labels der musikalisch interessanteste gewesen ist - wenn man einmal von den ganz frühen Veröffentlichungen (Metal Master, Barbarella) oder Hardfloor absieht. Daß die Erwartungshaltung des Publikums im Falle von einem Act wie Hacienda da nicht unbedingt Schritt halten konnte, liegt auf der Hand. Glücklicherweise gab und gibt es beinharte Sammler. Genau dieser Menschenschlag war es, der von der Nachricht, daß Harthouse von Undercover übernommen wurde, in hellste Aufregung versetzt wurde. Aber weshalb eigentlich? Zugegebenermaßen darf man dennoch ein wenig gespannt sein, mit welcher Bedeutung der Name Harthouse in Zukunft gefüllt werden wird, schließlich ist inzwischen ein großer Teil der Acts längst woanders untergekommen. Für den Moment haben wir nicht mehr in den Händen als die limitierte 4er-CD-Box "Retrospective". Die ist logischerweise eine sichere Bank, versammelt sie doch die größten Hits des Frankfurter Labels. Bis auf Hardfloors "Acperience" gibt es keine gravierenden Lücken zu beklagen. Für jemanden, der in der bewegten Anfangsphase von Harthouse anderes im Sinn hatte, mutet heute manches sicherlich reichlich bizarr an (man denke nur an all die esoterischen Track-Titel wie "Taking Place in You (Meditation Mix)", doch das ist eben eine Frage der persönlichen Wahrnehmung. (HK)